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HISTORISCHES |
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Das Teichhaus Bad Nauheim, am 500 Meter langen Kurteich gelegen, hatte Landgraf Wilhelm IX., der als vielerfahrener Don Juan galt, für eine seiner Herzensköniginnen 1780 erbaut. Die Geliebte verschwand jedoch, bevor das Gebäude fertiggestellt war. Danach wurde das gesamte Anwesen als Wohnung des Grabenmeisters genutzt. Dieser war einer der wichtigsten Angestellten im Kurbetrieb. Er betreute die Solegräben und die gesamte Wasserwirtschaft. Während jener Zeit wurden die ersten Spaziergänger verköstigt und es entstand die später weithin bekannte Teichhaus-Restauration, deren Terrasse viel besucht wurde.
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Ende der 60iger Jahre wurde der hölzerne Restaurantteil (ca. 400 m² vor dem heutigen Gebäude liegend) abgerissen. 1994/95 entwickelte die neu gegründete Teichhaus GmbH zusammen mit dem hessischen Staatsbad, vertreten durch Kurdirektor Brill, ein Konzept, um das abbruchreife Teichhaus zu sanieren und wieder in Betrieb zu nehmen. Seit August 1995 ist das Teichhaus umgebaut und zu neuem Leben erweckt worden.
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Heute wird es wieder als Café, Biergarten und ganzjährig als Lokal betrieben und ist auch für Familienfeiern bestens geeignet. Die im Sommer stattfindenden Open Air-Veranstaltungen verschiedenster Art sorgen ebenfalls dafür, dass das Teichhaus Bad Nauheim wieder zu einem beliebten Ausflugsziel geworden ist. Siehe auch den Bereich Veranstaltungen Seit 2001 hat das Teichhaus auch den Bootsverleih übernommen (Informationen unter Tel. 06032_93.57.20).
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